Monday, 21 October 2019

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Fremdsprachenwettbewerb in St.Pölten

 

Am 8. März nahm Michaela Čavargová aus der Klasse 4 B, einer Klasse aus dem bilingual-englischsprachigen Zweig, erfolgreich am 30. Jubiläums-Fremdsprachenwettbewerb in St.Pölten teil.

 

Hier ihr Bericht:

 

Die ganze Veranstaltung begann am 8.März in der polytechnischen Universität in St. Pölten, wo auch die offizielle Eröffnungszeremonie stattgefunden hat. Es gab ungefähr zwölf Teilnehmer aus den Ländern des vorigen Ostblocks, nämlich aus der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und Slowenien.

Dieses Projekt wurde vom Landesschulrat für Niederösterreich in St. Pölten als 30. Jubiläums-Fremdsprachenwettbewerb im Rahmen der Begabtenförderung für Niederösterreich finanziert. Dabei wurde schon traditionell auch die Kategorie ´Deutsch als Fremdsprache` durchgeführt, in der ich teilgenommen habe.

 

Den ersten Tag haben wir mit dem allgemeinen Kennenlernen der Organisatoren, Teilnehmer, und der Stadt selbst verbracht. Man hat uns über den Donauraum und die Umgebung im wirtschaftlichen und soziogeographischen Sinne erzählt und es gab auch ein kleines Quiz. Das folgende Programm war voll und bunt. Wir hatten kaum eine Minute frei, was der berühmten organisatorischen Meisterschaft der Österreicher entsprach. Was für uns eine Überraschung war, das war das Abendessen. Nach einer ziemlich langen Exkursion durch den Landrat warteten auf uns Frauen im Dirndl, die für uns Wurst mit Brötchen vorbereiteten.

 

Am zweiten Tag fand die Prüfung statt. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, die erste sollte mit den österreichischen Schülern eine Stadtrundfahrt absolvieren, während die zweite direkt zur Prüfung ging. Es handelte sich um eine traditionelle mündliche Prüfung: Man sollte einen Artikel lesen und dessen Inhalt kurz zusammenfassen. Ab und zu konnte man auch etwas über sich selbst sagen. Eine interessante Familiengeschichte war dabei hilfreich. Nach der Prüfung bekamen wir noch eine Stadtführung, denn St. Pölten verfügt über eine sehr große Anzahl neuer avantgardistisch- futuristischer Gebäude, die meiner Meinung nach ein bisschen zu steril wirken, aber das ist Geschmackssache. Zum Glück gibt es dort auch noch die Altstadt, die natürlich kein Vergleich zu Prag oder Wien ist, die aber nichtsdestotrotz ziemlich schön ist.

 

Am Abend fand die Endzeremonie statt, wo auch die Ergebnisse veröffentlicht wurden. Obwohl ich mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden war, habe ich den dritten Platz errungen, was ok war. Die Freundschaften, die wir Teilnehmer miteinander knüpfen konnten trotz der Tatsache, dass wir dazu weniger als drei Tage hatten, waren schließlich viel wertvoller als das Stückchen Papier.

 

Michaela Čavargová

 

4.B